Ich habe mein Versprechen aus dem letzten Wahlkampf umgesetzt und den Klimaschutz als ein strategisches Ziel unserer Stadt etabliert.
Mittlerweile gehe ich noch weiter und sehe den Klimaschutz nicht mehr nur als ein einzelnes Thema, dem man sich annimmt, sondern als Bühne, auf der wir uns bewegen. Klimaschutz ist fundamental wichtig für eine Stadt und wird automatisch bei allen Projekten mitgedacht.
So geschieht der Umbau des Schlossgartens trotz aller schönen Nebeneffekte wie dem Spielplatz und den erweiterten Sportmöglichkeiten in erster Linie aus Gründen der Resilienz. Das Wassermanagement und das ökologische Gleichgewicht des Schlossgartens sollen durch eine neue Entwässerung und neue Baumarten so verändert werden, dass der Schlossgarten uns auch bei fortschreitendem Klimawandel langfristig erhalten bleibt.
Bei der Planung des Marktplatzumbaus spielen Themen wie Erhitzung und Begrünung der Innenstädte eine zentrale Rolle.
Die durch Fördergelder ermöglichte Einstellung eines Energiemanagers gibt uns nicht nur die Möglichkeit, den eigenen Gebäudebestand zu erfassen und Fahrpläne für klimaschutzrelevante Maßnahmen zu erstellen. Darüber hinaus können wir öffentliche Informationsveranstaltungen anbieten wie zuletzt zum Thema „Heizen“.
Auch die kommunale Wärmeplanung, die wir über die Stadtwerke Schaumburg-Lippe gemeinsam mit den Städten Bückeburg und Obernkirchen sowie den Samtgemeinden Lindhorst, Nienstädt und Niedernwöhren durchführen, dient dem Klima- und Umweltschutz. Hier werden die nächsten Monate zeigen, ob es wirtschaftlich vertretbare Möglichkeiten zur Umsetzung von Projekten gibt.
Das Thema Hochwasser ist leider immer noch nicht zufriedenstellend gelöst. In der letzten Amtsperiode ist es aber gelungen, eine Stelle innerhalb der Verwaltung zu schaffen, die sich nun mit Hochdruck um die Umsetzung der bereits vorliegenden Planungen kümmert. Da die Förderkulisse auf der einen Seite schwierig ist, weil wir uns in Konkurrenz zu Städten bewegen, die direkt an der Küste oder an Flüssen liegen, wir auf der anderen Seite aber auf Fördergelder zur Umsetzung der teuren Maßnahmen angewiesen sind, ist die Festlegung einer Zeitschiene schwierig. Wir können immer dann weitere Schritte einleiten, wenn wir sie entweder selber bezahlen oder die Förderung fließt.
Die Umsetzung des Hochwasser- bzw. Starkregenschutzkonzeptes soll in der nächsten Amtsperiode erfolgen. Ich habe mein Versprechen aus dem letzten Wahlkampf umgesetzt und den Klimaschutz als ein strategisches Ziel unserer Stadt etabliert.
All diese Maßnahmen zeigen, dass wir intensiv am Klima- und Umweltschutz arbeiten. Begleitet werden wir dabei zusätzlich von der Energieagentur des Landkreises, deren Mitglied wir sind und aus der heraus wir immer wieder wertvolle Impulse erhalten.
Mein Ziel ist es, Klima- und Umweltschutz auch weiterhin als fundamentale Aufgabe anzusehen und diese Sichtweise zu einer Selbstverständlichkeit bei allen Beteiligten werden zu lassen.



